Kapitel 3
Existenzgründung
Existenzgründung einmal anders
Am 02.12.2020 ziehe ich um. Das bedeutet, dass ich danach einiges zu tun habe. Daher bitte ich weiterhin um Geduld. Ab August werde ich wohl mit meiner Recherche weitermachen.
Lebe Deinen Traum, wenn Du an Dich glaubst! Über solche Sätze kann ich nur noch lachen. Ich
glaubte an mich, die Quittung bekomme ich heute noch zu spüren.
Menschenrechte
Nachweislich wurden mir seit meiner Existenzgründung sämtliche Menschenrechte und meine Menschenwürde genommen.
Und das mit Hilfe von Rechtsanwälten, Notare, Gerichte, Kammern, Behörden, einem Automobilhersteller und nicht zuletzt von meiner
Familie. 25 Jahre sind mir meine Menschenrechte verwehrt worden, weil immer noch ein Spiel mit mir gespielt wird.
Mein Sohn Marcel W. durfte ganz frech zu mir sagen: „Du kannst so viele Strafanzeigen erstellen, wie Du möchtest, es passiert nichts!“
Und tatsächlich, nicht eine Strafanzeige wurde bearbeitet. Das ist die Bundesrepublik Deutschland. Im nach hinein stellte ich fest, dass
ausgerechnet er im Luxus lebte und „Lutz Wilmering“ spielen durfte. Wie so viele andere Personen auch.
Um für meine Selbstständigkeit gut vorbereitet zu sein, erstellte ich für jedes Projekt, das ich ins Visier nahm, ein professionelles
Konzept. Dieses wurde mir auch von meinem Steuerberater und den Kammern bestätigt. So auch das Konzept für ein Tuning-Betrieb.
Für das Projekt benötigte ich jedoch einen Partner. Das Arbeitsamt schlug mir einen Meister vor und ich setzte mich mit ihm in
Verbindung. Zusammen besprachen wir mein Konzept und er, Herr Claus H. erklärte sich einverstanden, dieses Projekt mit mir zu
ermöglichen. Da ich alle Vorleistungen vorgenommen hatte, schlossen wir einen Gesellschaftervertrag ab mit 51 Anteile für mich und
49 Prozent Anteile für Herrn Claus H.. Am 30.12.1994 unterzeichneten wir den Antrag auf Gewährung von Investitionszuschüssen. Am
15.02.1995 unterzeichneten wir schließlich die Kreditverträge für die Firma Wilmering, & Co. Service, Design und Technik. Am 07.03.1995
hatte es sich Herr Claus H. jedoch anders überlegt, ging zur Bank und verzichtete auf die bewilligten Finanzierungsmittel. Die Klage
gegen Herrn H. verlor ich jedoch, obwohl er zur Unzeit gekündigt hatte. Auch die Rechtsschutzversicherung übernahm die
Prozesskosten nicht.
Ich ging zu meinem damaligen Sachbearbeiter der Bank Herrn Rolf K. und glaubte meinen Ohren nicht zu hören. Er sagte wörtlich:
„Herr Wilmering, ihr Kredit ist doch schon durch, machen Sie doch alleine weiter!“
Da ich dieses nicht wollte, bat ich die Handwerkskammer Düsseldorf mich bei der Suche nach einem Partner zu unterstützen. Dieses
tat die HWK auch und vermittelte mir den Handwerksmeister Hans-Werner W.. Der Kredit wurde mit einer leichten Veränderung
wieder hergestellt. Aber die Schwierigkeiten hörten nicht auf. Jetzt hieß es, wir müssten zur Bürgschaftsbank nach Neuss. Schon bei
der Anhörung, die am 03.07.1995 vorgenommen wurde, wusste ich, dass die Bewertung negativ ausfallen würde. So war es dann auch.
Die Bürgschaftsbank teilte der Hausbank mit, dass sie die Bürgschaft ablehnen müsste. Die erste Begründung lautete, ich sei
kaufmännisch nicht in der Lage, ein derartiges Projekt zu führen. Ich beschwerte mich an verschieden Stellen, auch bei der
Bürgschaftsbank. Diese revidierte ihre Aussage und schrieb später, dass es an meinem Partner gelegen hätte, da er die Kenntnisse
nicht dafür hatte. Die Handwerkskammer teilte mir wiederum mit, dass es an der Kündigung meines ersten Partners lag. Die
Handwerkskammer teilte mir sogar mit, dass ich mit der Einschätzung der Marktlage richtig liege. Aufgrund meiner Proteste konnte
wir die Finanzierung unter geänderten Daten wieder herstellen.
So begannen wir mit der Erstellung unserer Gewerbeimmobilie. Doch die Schwierigkeiten nahmen kein Ende. Es folgte ein Hindernis
nach dem anderen.